Aufstockung Schatzschneider

Aufstockung Schatzschneider

Als Altimmobilie gekauft, entwickelte sich das unauffälllige Haus aus den 60er Jahren im Zuge seiner Sanierung zum modernen Bauhaus-Entwurf. Das Haus der Familie Schatzschneider bietet nun auf drei Ebenen eine außergewöhnliche Wohnqualität und alle Vorzüge eines KfW 55-Hauses.

BEEINDRUCKENDE VERWANDLUNG

Für das alte Walmdachhaus mit Klinkerfassade sprach nur das schöne Grundstück mit unverbaubarem Blick ins Grüne und angrenzendem Wäldchen. Für Familie Schatzschneider stand schnell fest, das alte Gebäude benötigt eine umfassende Frischekur. Sie entschieden sich daher für eine Aufstockung. In der neu geschaffenen Etage befinden sich heute großzügige Schlaf- und Individualräume. Das Wohnensemble befindet sich auf der mittleren Etage. Hier lassen große Glasflächen an zwei Seiten das angenehm schattige Licht des Waldes ein, dessen schöne Stimmung man auch in einem gemütlichen Sitzfenster mit Blick ins Tal genießen kann. 
Blickfang ist die Auskragung des Obergeschosses, die sich aus der zusätzlichen Balkenlage über der alten Betondecke ergab. Von außen zeigt sich das Gebäude im modernen Bauhaus-Look. Die Fassade schmücken farblich changierende Trespa-Platten (Fassadenplatten, die witterungs- und farbbeständig sind und daher nicht mehr gestrichen werden müssen). Hier ist eine präzise Arbeit erforderlich, um am Ende ein stimmiges Fugenbild zu erhalten. Auch die Herausforderung, den Schnittpunkt beider Geschosse, von Aufstockung und Bestand, Holzbau und Mauerwerk handwerklich sauber zu verbinden, konnte die Manufaktur vorbildlich lösen. 
Heute genießen die Schatzschneiders im Obergeschoss Passivhaus-Standard und heizen im Prinzip überhaupt nicht, und das trotz einer eher ungünstigen Gebäudeform.

Objekttyp: Aufstockung
Architekt: Michael Rau, Glashaus Architekten PSG, Aachen

Grundriss

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